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Google schlieĂźt Partnerschaft mit Brillenhersteller Luxottica

29. April 2014 | Von | Kategorie: Information

google_logoWie aus Medienberichten zu entnehmen ist, hat Google mit Luxottica eine Partnerschaft zur Fertigung von Brillengestellen für Google Glass angekündigt. Ziel dieser Kooperation ist, dass Luxottica Google Glass über seine 5.000 Ladengeschäfte in den USA und über das Händlernetz vertreibt.

Zurzeit werden für Google Glass-Nutzer u.a. Titanfassungen für 225 Dollar angeboten, zusätzlich zur Gebühr von 1.500 Dollar, die für die Teilnahme am Glass-Explorer-Programm anfällt. Wann die Brille Google-Glass regulär in den Handel kommt ist noch nicht offiziell bekannt.

Die junge Zielgruppe verlagert das Einkaufsverhalten auch im Segment der Augenoptik weiter in Richtung Internet. Mister Spex konnte hier seinen Umsatz in 2012 um 58% steigern. Jedoch erwirtschaftet Mister Spex auch in 2012 keinen Gewinn und baut seinen Verlust um -4.249.000 EUR aus. Berücksichtigt man den Verlustvortrag bis 2011 in Höhe von -8.811.000 EUR erhöht sich der Verlustvortrag in 2012 kumuliert auf stolze -13.060.000 EUR und setzt den negativen Trend fort.

Für die Augenoptikbranche ist das nur ein schwacher Trost. Auch viele andere Internetanbieter schaffen es nicht, Gewinne zu erwirtschaften. Nachdem Essilor nun auch in das Onlinegeschäft einsteigt und Fielmann nach Presseberichten in den Startlöchern steht, ist es nur eine Frage der Zeit, dass es im Internethandel zu einer Marktbereinigung kommen wird.

Aus diesem Grund ist natürlich die Innovation von Google und die Überlegung, die Google Glass Brille auch über das Luxottica-Händlernetz zu vertreiben, ein Lichtblick am Ende des Tunnels. Der ein oder andere wird hier sicher denken „Was soll ein einziges Produkt schon ausrichten können…“, aber auch ein einziger Trend kann Marktentwicklungen deutlich verändern.

Für die Augenoptikbranche könnte diese Partnerschaft aber gerade in der jungen Zielgruppe zu neuem Wachstum führen. Wir werden diese Entwicklung weiter verfolgen und gehen davon aus, dass Ende 2014 konkrete Markteintrittspläne bekannt werden.